Zu meinem 30. Geburtstag bekam ich eine Einladung für das Konzert der Reggea-Metalband Skindred geschenkt, welches am 5.12. in Köln stattfand. Entsprechend fieberte ich besagten Tag, auch wenn es ein Montag war, entgegen
. Während ich arbeitsbedingt bereits in Köln war, kamen Kora, Stefan und Koady am Abend nach. Wir trafen uns am Hauptbahnhof und fuhren gemeinsam zum Luxor.
Als wir gegen 20:30 Uhr den Laden betraten, wirkte es recht klein. Jedoch täuschte der erste Eindruck. Der “Nebenraum” entpuppte sich als der eigentliche Konzertsaal, in dem bis zu 500 Leute reinpassen. Wir fanden eine kleine freie Ecke in der Nähe der Bühne und warteten auf den Auftritt der Band.
Um kurz vor 21 Uhr, dem offiziellen Beginn des Konzerts, traten Tenside als Vorband auf. Auch wenn ich deren Musikstil nicht abgeneigt bin, waren die Songs wenig abwechslungsreich und der Sänger nur schwer zu verstehen. Es schien, als hätten die Bandmitglieder versucht sich gegenseitig zu übertönen. Nach etwa 30 Minuten war der Auftritt der Vorband vorbei und die Freude auf Skindred stieg. Zu unserer Enttäuschung trat allerdings noch eine zweite Vorband, Deaf Havana, auf. Diese Band wirkte professioneller, dennoch stieg die Ungeduld.
Etwa gegen 22:30 Uhr war es dann endlich soweit – Auftritt von Skindred. Eröffnet wurde das Konzert mit Stand for Something gefolgt von Titeln wie Nobody, Pressure, Cut Dem, Doomriff und einigen anderen. Auf Game Over hat die Band leider verzichtet, dabei wäre es ein passender Finisher gewesen.
Kurzzeitig verabschiedete sich die Band, was von der Menge mit einem “That’s no Skindred” laut und wiederholend kommentiert wurde. Schließlich kamen sie wieder auf die Bühne und lieferten noch eine Songs nach; allerdings wirkte das Ganze doch etwas gestellt. Insgesamt war die Stimmung im Luxor Spitze, was vorallem an Frontmann Benji Webbe lag, der die Menge im Schach hielt. Und natürlich durfte der Newport Helicopter nicht fehlen
.
Bis auf den einen oder anderen Chaoten, der von der Security in die Schranken gewiesen wurde, verlief alles recht friedlich. Kurz nach 0 Uhr war dann auch schon leider die Party vorbei. Wir machten uns wieder auf den Weg zum Bahnhof, warteten dort auf die nächste Reisemöglichkeit nach Düsseldorf, welche erst um 1:37 Uhr mit einer S-Bahn bestand, und unterhielten uns über den Abend.
