In den letzten zwei Wochen hatte ich Urlaub. Aber anstatt die Zeit zuhause zu verbringen, fuhren zwei Freunde und ich mit unseren Rädern in Richtung Oostende nach Belgien. Hier der ausführliche Reisebericht.
Privat Archiv
Meine persönliche Must-See-Liste für 2011
In den letzten Tagen bin ich über ein paar Trailer gestolpert, die auf gute Filme im nächsten Jahr hoffen lassen. Darunter TRON: Legacy, Cowboys and Aliens, Green Lantern und Your Highness, welche ich mir auf alle Fälle ansehen muss
. Aber genug meiner Worte und seht selbst:
Das ZCE-Zertifikat ist da
Vor kurzem bestand ich die Prüfung zum ZCE, erhielt aber nur einen Score Report. Das tatsächliche Zertifikat soll nach etwa 9 bis 10 Wochen kommen. Um so erfreuter war ich, als ich vor etwa 30 Minuten meinen Briefkasten leerte.
Zwischen dem ganzen Spam der ganzen Werbung fand ich einen stabilen Pappumschlag aus Cupertino, California. Darin befand sich ein Anschreiben, in dem mir zur bestanden Prüfung gratuliert wird, ein recht großer Aufkleber sowie das Zertifikat – unterschrieben von den beiden Firmengründern von Zend.
Jetzt muss ich nur noch einen passenden Bilderrahmen finden
Zend Certified Engineer (PHP 5)
Schon letztes Jahr wurde ich auf die Zertifizierung für PHP-Entwickler aus dem Hause Zend aufmerksam oder viel mehr aufmerksam gemacht. Vor einigen Wochen kaufte ich mir dann das Bundle bestehend aus einem Study Guide (PDF), 10 Online-Praxis-Tests und dem Voucher für die Zertifizierung.
Am vergangenen Freitag legte ich erfolgreich die Prüfung ab und gehöre seit dem zu den aktuell 610 PHP-Entwicklern in Deutschland, die sich “Zend Certified Engineer” nennen dürfen. Seit heute werde ich auch in den Zend Yellow Pages geführt.
Über die letzten Wochen hatte ich mir an jeweils zwei Tagen für ein paar Stunden die Zeit genommen und den Study Guide durchgearbeitet. Dieser ist jedoch wirklich nur als Hilfestellung zu verstehen, worauf in der Prüfung geachtet wird, und reicht zur Vorbereitung nicht aus. Zusätzlich las ich noch ein paar Kapitel aus dem Buch “PHP 5 Power Programming” von Andi Gutmans, Stig Saether Bakken und Derick Rethans. Als weitere Vorbereitung halfen noch die Online-Praxis-Tests, welche ähnlich der tatsächlichen Prüfung aufgebaut waren. Letzte Woche nahm ich mir dann nochmal die Zeit und wiederholte die wichtigsten Punkte, zum Beispiel Strings und Arrays.
Den Prüfungstermin konnte ich bequem Online über das System von Pearson Vue, dem “Testing Service Provider” für diese Zertifizierung, buchen. Ich entschied mich dafür, die Prüfung auf englisch abzulegen, da auch mein gesamtes Vorbereitungsmaterial auf englisch ist. 15 Minuten vor dem Termin sollte man sich dann im Prüfungscenter einfinden. Hier musste ich mich mit meinem Ausweis und einem zweiten Identitätsnachweis ausweisen und konnte kurz darauf an den Rechner. Zu Beginn der Prüfung musste dann nur noch ein Geheimhaltungsvereinbarung bestätigt werden und schon startete die Prüfung.
In 90 Minuten sind 70 Fragen, überwiegend Multiple-Choice, zu beantworten. Nach nicht mal einer Stunde hatte ich alle Fragen durch und nutzte die verbleibende Zeit für einen Review. Das Ergebnis wurde direkt im Anschluss angezeigt. Allerdings erfährt man nicht wie viele Punkte man erhalten hat oder wie viele es überhaupt gibt, sondern lediglich ob man bestanden oder nicht bestanden hat.
Einige Fragen hatten es echt in sich und erforderten schon tiefes Detailwissen zu Funktionen und ihren Parametern. Generell lässt sich aber ein guter Teil der Fragen mit einer Kombination aus Praxis und gesundem Verstand beantworten. Auf die Frage, ob die Praxis-Tests oder die Prüfung schwerer ist, kann ich nur eine Antwort geben: Ja
. In den Praxis-Tests gab es durchaus Fragen zur String-Verarbeitung, welche man nicht einfach im Kopf lösen kann (Hilfsmittel wie Papier und Stift sind in der Prüfung nicht zugelassen). Die gab es in der Prüfung zum Glück nicht, aber dafür waren die Fragestellungen insgesamt etwas kniffliger.
Meine Hufeisen
Herr Banger berichtete heute über den Kauf von Laufschuhen (ja, Plural) und wirft mir noch ein Stöckchen an den Kopf zu. Ich soll mich also zu meinem Schuhwerk äußern, welches ich zum Laufen verwende. Dann mach ich das doch mal.
Wie es sich für einen Mann gehört, besitze ich nur ein paar Schuhe, welches der Definition von Laufschuhen nahe kommt:
Adidas(?) BW Sportschuh, Gelände, Größe 285*
Der Schuh für Wald und Wiese zu jeder Jahreszeit. Anfang 2003 wurde mir dieses Paar Schuhe vom Staat überlassen. Einzige Gegenleistung: 9 Monate Grundwehrdienst.
Auch wenn man damit keinen Marathon gewinnt, so erhält man mit Sicherheit einen Preis für den Retro-Look. Sowas wie eine Dämpfung sucht man hier eher vergebens. Dafür ist das Profil für Waldböden und Wiesen durchaus geeignet.
Und nun, wo wir das Thema Laufen angeschnitten haben und ich hier eh ein Stöckchen liegen habe, begebe ich mich doch mal direkt zum Staffellauf.
* Bundeswehrgröße, ehrlich

