Am 12.07. war es soweit, die Anreise zur Reha in Bad Berka. Morgens gegen 4:30 Uhr ging es mit der Bahn von Bonn über Köln, Hamm und Weimar zum Kurort. Die Anreise verlief ohne Probleme – glücklicherweise wurden die Bahnstreiks 2 Tage zuvor niedergelegt.
Gesundheit Archiv
Im Krankenhaus – Die Chirurgie
Kaum auf die Chirurgie verlegt, kam auch schon ein Anästhesist vorbei um mich über die Prozedur der Narkose und den möglichen Nebenwirkungen aufzuklären. So ein bisschen mulmig wurde es mir da schon. Zwei Tage später – Montag, den 18.06. – war es dann soweit. Kurz vor 11 ging es erstmal in den Aufwachraum, wo mir ein neuer Venenzugang sowie ein sogenannter Peridual-Katheter gelegt wurde. Letzteres lässt sich als Rückenmarksspritze beschreiben, über die dann Schmerzmittel verabreicht werden können. Vorteil ist, dass das Schmerzmittel schnell an die Nerven kommt und so schneller wirken kann. Von da aus ging es dann in die Patientenschleuse, nur noch wenige Stationen vom OP-Saal entfernt.
Im Krankenhaus – Die Innere
Am 25.05. war es soweit. Gegen 8:30 Uhr meldete ich mich in der Notaufnahme des Malteser Krankenhauses Bonn-Hardtberg. Nach dem man mir einen Venenverweilzugang gelegt und etwas Blut abgenommen – und bei der Gelegeneit auch gleich noch ein Tropfen in der Gegend verteilt – hat, durfte ich erstmal in die Radiologie zum Röntgen. Direkt im Anschluss folgte eine Sonographie.
Hier wurde ich schon von einem Arzt erwartet und direkt auf die Liege verwiesen. Während der Untersuchung sammelten sich nach und nach immer mehr Ärzte um mich. Nagut, es waren zwar nur vier, aber darunter auch der Chefarzt der Inneren. Glücklicherweise konnten die vier Herren mir mit absoluter Sicherheit sagen, dass meine Bauchspeicheldrüse nicht entzündet war und auch keine Gallensteine irgendwelche Kanäle verschlossen. Aber dem Auge des Herrn Professors ist es nicht entgangen, dass irgendwas am Darm zu sehen war.
Augen auf beim Ärztekauf
Anfang April suchte ich wegen starken Schmerzen im Unterbauch einen Arzt auf. Seit meinem Umzug nach Bonn im Oktober 2006 war es das erste Mal, das ich wieder einen Arzt benötigte und wählte daher einen in meiner Nähe aus. Man möchte ja schließlich nicht jedesmal 30 Minuten bis zu seinem Medicus fahren. Doch das sollte sich als Fehler rausstellen.